Die Rolle der Niere in der Adipokinphysiologie (Prof. Dr. Mathias Fasshauer)

Die Produktion und Wirkung verschiedener Hormone des Fettgewebes (Adipokine) sind bei Adipositas gestört. Dies geht auch mit einer vermehrten Erkrankung der großen Blutgefäße einher (Atherosklerose oder Makroangiopathie). Bisher wurde jedoch nicht untersucht, ob davon auch die kleinsten Blutgefäße betroffen sind (Mikroangiopathie). Eine Mikroangiopathie trägt z. B. zu einer Verschlechterung der Nierenfunktion bei, wie sie häufig bei Typ-2-Diabetes beobachtet wird. In dieser Studie wird untersucht, ob die Spiegel von Adipokinen bei chronischer und akuter Nierenschwäche erhöht sind, und ob im Tiermodell Adipokine über die Nieren ausgeschieden werden. Ebenso wird bestimmt, ob Adipokine zur Nierenbeeinträchtigung bei Adipositas und Diabetes beitragen.

Laufzeit: 01.05.2015 – 30.04.2020

Beschreibung des Forschungsprojekts

Besonderes Augenmerk liegt auf dem Adipokin AFABP („adipocyte fatty acid-binding protein“). Es wird erstmals die Wechselwirkung von AFABP und weiteren bei Adipositas gestörten Adipokinen einerseits und der Nierenfunktion andererseits ermittelt.

 Projektleitung

Prof. Dr. Mathias Fasshauer

Prof. Dr. Mathias Fasshauer

Leiter der AdipositasAmbulanz für Erwachsene
IFB Professur für Endokrinologie der Adipositas
Mitglied: Vorstand
Projektleitung

+49 341 97-13380

mathias [dot] fasshauer [at] uniklinik-leipzig [dot] de